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Critical Conditions – Sturmwarnung für die Markenreputation

6. November 2017


Grayling veröffentlicht heute unter dem Namen „Critical Conditions“ die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Marken-Resilienz. In der Untersuchung wurde mit der Grayling-eigenen Analysemethode „GCore“ das aktuelle Reputationsrisiko von Unternehmen im Internet ermittelt. Die analysierten Firmen stammen aus der Forbes-Global-500-Liste und repräsentieren fünf besonders krisengefährdete Branchen: Tourismus, Finanzen, Pharma/Gesundheit, Konsumgüter und Technologie. Die Ergebnisse sprechen für sich. Fast die Hälfte der Unternehmen fallen beim „Marken-Resilienz-Test“ durch. Das wiederum bedeutet einen Reputationsverlust von mehreren Millionen Dollar für die betroffenen Firmen.

Weitere Ergebnisse im Einzelnen:

  • Obwohl die großen Unternehmen über umfassende Kommunikationsressourcen verfügen müssten, fanden sich bei fast der Hälfte negative Inhalte auf der ersten Seite ihrer Google-Suchprofile.
  • Viele dieser negativen Inhalte waren alt; der älteste Beitrag, den „GCore“ innerhalb eines Suchprofiles ermittelt hat, stammte von Juni 2013. 
  • Die weltweit größten Technologie-Unternehmen sind zwar weit davon entfernt, immun gegen negative Schlagzeilen zu sein, doch sie leisten die beste Arbeit, wenn es darum geht, diese Berichterstattung von der ersten Seite ihrer Google-Suchergebnisse fernzuhalten. Dies legt den Schluss nahe, dass es für Unternehmen anderer Branchen noch einiges zu lernen gibt

Ein Filmzitat besagt: „Das Internet ist nicht mit dem Bleistift geschrieben, sondern mit Tinte“. Dies ist sehr treffend, denn Suchmaschinen-Algorithmen sorgen heute dafür, dass kritische Themen, die häufig angeklickt oder geteilt werden, in den Suchergebnissen der Unternehmen langfristig sichtbar bleiben. Zudem liefern NGOs, Online-Aktivisten, Bürgerjournalisten oder traditionelle Medien immer wieder und immer schneller neue, kritische Inhalte. „Diese Kombination hat nie dagewesene Folgen für die Reputation sowie den Wert von Unternehmen und macht ein aktives Management des Suchprofils für die Unternehmen unerlässlich“, unterstreicht Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria die Bedeutung der Analyseergebnisse.

In der Serie „Critical Conditions kommentieren Krisen-Experten aus dem weltweiten Grayling-Team die branchenspezifischen Ergebnisse der Untersuchung und geben Hinweise darauf, wie die Marken-Resilienz der Unternehmen gestärkt werden kann:

  • Krisen und ihre Wirkung: Warum kritische Themen haften bleiben
    Frank Schönrock, European Chair Crisis & Issues Management, zur Frage wie eine Marke durch eine aktive, integrierte Kommunikationsstrategie im digitalen Raum verhindern kann, mit negativen Schlagzeilen lange Zeit auf „der Titelseite“ von Google zu bleiben
     
  • Up in the air: Warum wir es lieben, Airlines auf den Boden der Tatsachen zu holen
    Jonathan Shillington, Managing Director Grayling Mittlerer Osten, über das Risiko von schlechtem Kundenservice für Fluggesellschaften im Lichte der sozialen Netzwerke 
     
  • Unerwünschte Nebenwirkungen: Was Pharma-Unternehmen über die Google-Suche wissen sollten  
    Sascha Nottmeier, Account Director Grayling Deutschland, über den Argwohn, mit denen pharmazeutische Unternehmen konfrontiert sind und welche Implikationen potenziell negative Themen auf ihre Suchergebnisse haben
     
  • Zähmung der Wölfe von Walstreet: Krisenkommunikation im Finanz-Sektor
    Tom Nutt, Head of Corporate Grayling Vereintes Königreich, darüber, dass auch zehn Jahre nach der globalen Finanzkrise Finanzinstitutionen noch immer die Rolle des Bösewichtes innehaben 
     
  • Schwer zu schlucken: Lebensmittelvermarktung vs. Industrierealität
    Julia Sturmfels, Associate Director Grayling Deutschland, über das Phänomen, dass Jedermann Essensexperte ist und dem Paradox, mit dem Nahrungsmittelmarken im Produktmarketing konfrontiert sind
     
  • Von Hacks und Steuern... die Teflon-Welt der Technologiebranche
    Alan Dunton, Managing Director Grayling San Francisco, darüber, warum Tech-Marken eine angeborene Online-Marken-Resilienz haben könnten 

Wie stärkt man die eigene Marken-Resillienz?

Google berücksichtigt tausende Faktoren, um die Ränge in den Suchergebnissen zu vergeben. Grundsätzlich lässt sich das aber in vier Punkten zusammenfassen – und für drei davon braucht es PR-Expertise: „Wenn Meinungsmacher, wie Leitmedien, über eine Marke berichten, werden diese Berichte von Google-Algorithmus bevorzugt. Professionelle Medienarbeit die in positiven Berichten von Meinungsmachern mündet ist also ein Muss. Die Inhalte die eine Marke auf ihrer Website und auf ihren Social-Media-Kanälen teilt müssen Relevanz besitzen und auf die Nutzer abgestimmt sein – und sie müssen zu Interaktion einladen. Das klingt banal, wird aber noch viel zu wenig berücksichtigt. Schließlich müssen auch technische Voraussetzungen für eine optimale Suche (Stichwort: Search Engine Optimization) konsequent eingehalten werden“, so Sigrid Krupica.

Die „Critical Conditions“-Studie ist Teil der ‚Advantage Series’ von Grayling, deren Ziel es ist, Einblicke zu aktuellen, großen Herausforderungen für Marken und Unternehmen im Bereich Reputation, Kommunikation und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen. “Critical Conditions“ kann unter http://www.grayling.com/at/critical_conditions eingesehen werden.


Download, Bildmaterial:
Portrait, Sigrid Krupica, CEO Grayling – Copyright Grayling/Fotografin Inge Prader
Illustration, ‚Critical Conditions‘ – Sturmwarnung für die Markenreputation – Copyright Grayling


Für Rückfragen:
Berith Hagvaag, Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com, 01 524 43 00-26

 


Grayling Team

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