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Neuigkeiten von Grayling

Google vergisst nie – Krisenkommunikation und Marken-Resilienz im Online-Zeitalter

21. November 2017


Grayling hat vor kurzem eine Studie veröffentlicht, die einen genauen Blick auf das Reputationsrisiko von Top-Marken wirft. Die Google-Suche spielt dabei eine zentrale Rolle. Fazit: Fast die Hälfte der untersuchten Unternehmen fallen beim „Marken-Resilienz-Test“ durch. Wie können inhaltliche Strategien im Umgang mit der (Online-)Markenreputation und dem Google-Ranking aussehen? Und was hat das alles mit PR-Arbeit zu tun? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des heutigen Grayling comms.breakfast in den Agenturräumlichkeiten im siebten Bezirk in Wien. Gastreferent war Frank Schönrock, Head of European Crisis Practice und CEO von Grayling Deutschland.

„Gemäß einem Zitat aus dem Film ‚The Social Network‘ wird das Internet nicht mit Bleistift geschrieben, sondern mit Tinte – d.h. Fehler ausradieren ist hier keine Option, denn negative Berichte tauchen bei der Google-Suche immer wieder auf. Und weil die Suchmaschine bei so vielen Menschen als Informationsquelle höchstes Vertrauen genießt, hat sich Google als wichtigster Schauplatz für Reputationsmanagement etabliert”, so Frank Schönrock, Head of European Crisis Practice bei Grayling und CEO von Grayling Deutschland. „Wenn wir uns über ein Unternehmen, ein Produkt oder einen potentiellen Arbeitgeber informieren möchten, ist eine Google-Suche oft der erste Schritt. Bei den von uns untersuchten Branchenführern hatte fast die Hälfte negative Schlagzeilen bzw. Berichterstattung auf der Seite 1 ihrer Google-Suchergebnisse. Gleichzeitig wissen wir, dass 83% der Menschen nie auf die zweite Seite der Google-Suchergebnisse klicken, wenn sie nach einer Marke suchen. Diese Kombination hat nie dagewesene Folgen für die Reputation und den Wert von Unternehmen und macht ein aktives Management des Suchprofils unerlässlich“.

Wie stärkt man die eigene Marken-Resillienz?

Google berücksichtigt tausende Faktoren, um die Ränge in den Suchergebnissen zu vergeben. Grundsätzlich lässt sich das aber in vier Punkten zusammenfassen – und für drei davon braucht es PR-Expertise: „Erstens: Wenn Meinungsmacher, wie Leitmedien, über eine Marke berichten, werden diese Berichte von Google-Algorithmus bevorzugt. Zweitens: Professionelle Medienarbeit, die in positiven Berichten von Meinungsmachern mündet, ist also ein Muss. Weiters müssen die Inhalte, die eine Marke auf ihrer Website und auf ihren Social-Media-Kanälen teilt, Relevanz besitzen, auf die Nutzer abgestimmt sein und sie müssen zu Interaktion einladen. Das klingt banal, wird aber noch viel zu wenig berücksichtigt. Viertens müssen auch technische Voraussetzungen für eine optimale Suche (Stichwort: Search Engine Optimization) konsequent eingehalten werden“, so Sigrid Krupica, CEO von Grayling in Österreich.

„Unsere Analyse und Erfahrung aus der Krisen-Kommunikations-Beratung zeigen uns, dass Krisen-Kommunikations-Maßnahmen zunehmend kleinteiliger werden und langfristiger implementiert werden müssen, als es bisher üblich war. Zudem müssen Stakeholder weit stärker eingebunden werden, um die Resilienz einer Marke nach einem Krisenfall rascher wiederherstellen zu können“, sind sich Sigrid Krupica und Frank Schönrock einig.

Die „Critical Conditions“-Studie ist Teil der ‚Advantage Series’ von Grayling, deren Ziel es ist, Einblicke zu aktuellen, großen Herausforderungen für Marken und Unternehmen im Bereich Reputation, Kommunikation und rechtlichen Rahmenbedingungen zu geben. Details unter http://www.grayling.com/at/critical_conditions

 

Foto:
Frank Schönrock (Head of European Crisis Practice bei Grayling und CEO Grayling Deutschland) und Sigrid Krupica (CEO Grayling Austria) diskutierten Marken-Resilienz im Online-Zeitalter beim comms.breakfast in Wien.
Copyright: Grayling/Foto Frank Helmrich

Für Rückfragen:
Berith Hagvaag, Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com, 01 524 43 00-26


Grayling Team

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