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Kommunikationstrends 2018: comms.breakfast mit Jon Meakin

21. Februar 2018


Was können etablierte Unternehmen von Start-ups lernen? Was ist unter Story-Living zu verstehen? Ist es heute eine Notwendigkeit, dass Unternehmen Haltung beziehen? Im digitalen Zeitalter suchen Marken und Unternehmen ständig neue Wege, um im Gespräch zu bleiben. Grayling hat vor diesem Hintergrund sechs (Kommunikations-)Trends für das Jahr 2018 identifiziert. Diese standen im Mittelpunkt des heutigen Grayling comms.breakfast mit Gastreferent Jon Meakin, Global Head of Strategic Services der internationalen Agenturgruppe.

Expertinnen und Experten aus dem weltweiten Grayling-Netzwerk nehmen für die jährliche Trend-Analyse bahnbrechende technologische und gesellschaftliche Veränderungen sowie aktuelle Entwicklungen im Medien-Bereich unter die Lupe, um ihre Prognose für professionelle Kommunikationsarbeit für die nächsten 12-18 Monaten zu erstellen. Jon Meakin brachte dazu Best-Practice-Beispiele aus dem Epizentrum neuer Trends – der San Francisco Bay Area bzw. Silicon Valley – nach Wien mit. Aber er ging auch auf richtungsweisende Kampagnen aus Österreich und dem deutschsprachigen Raum ein.

„Studien belegen, dass Konsumenten 60% aller Markenbotschaften für sinnlosen Hintergrundlärm halten und es ihnen egal ist, wenn 74% aller Marken einfach verschwinden würden. In Großbritannien liegt die letzte Zahl sogar bei 94%. Unternehmen und Marken schaffen es offenbar nicht, ihre Zielgruppen davon zu überzeugen, dass sie für deren Leben von Bedeutung sind“, so Jon Meakin. 

Die wichtigsten Trends für 2018 aus der Sicht von Grayling:

  1. Haltung beweisen – weil die Grenzen zwischen Wirtschaft, Politik und Kultur immer mehr verschwimmen, ist neutral bleiben für Unternehmen keine Option mehr
  2. Urbane Visionen – weil in zehn Jahren voraussichtlich 60% der Menschen weltweit in städtischen Gebieten wohnen, werden Städte zu Marken-Leinwänden, die überraschende und gemeinsam erfahrbare Erlebnisse liefern
  3. Story-Living – indem Marken nicht mehr über sich selbst sprechen und stattdessen echte, authentische Stimmen erzählen lassen
  4. Testen und lernen – auf der Suche nach Wendigkeit übernehmen selbst große Organisationen etwas von der Start-up-Mentalität
  5. Spiel mit der Marke – da jeder einzelne Kunde auch Influencer ist, basiert Kundenbindung auf spielerischer Unterhaltung und Belohnung
  6. Ökonomie der Aufmerksamkeit – im Zeitalter der digitalen Überladung müssen sich Marken neu erfinden und ihren Konsumenten mehr als nur Werbebotschaften für ihre (Kauf-)Entscheidung bereitstellen

„Marken müssen also innovativer und mutiger sein denn je zuvor. Neue Technologien und Kanäle beherrschen. Einen Schritt voraus sein, um aufzufallen – und weiter bestehen zu können. Und es muss übrigens nicht nur digitaler Inhalt sein. Im Idealfall wird eine Reihe von Trends miteinander kombiniert – Geschichten aus dem wirklichen Leben, die in sehr subtilen Markenformaten über mehrere Kanäle erzählt werden, einen Unterschied machen und Stellung beziehen. Das schafft Aufmerksamkeit und kommt an“, so Sigrid Krupica, CEO von Grayling in Österreich.


Foto: Jon Meakin, Global Head of Strategic Services bei Grayling, präsentierte (Kommunikations-)Trends für 2018 - Copyright Grayling / Fotografin Katharina Schiffl

Download:
Infografik – 6 Kommunikationstrends für 2018 (300dpi)
Infografik – 6 Kommunikationstrends für 2018 (für Web)


Für Rückfragen:
Berith Hagvaag, Grayling Austria, berith.hagvaag@grayling.com, 01 524 43 00-26

 

Über das Grayling comms.breakfast
Mit dem comms.breakfast bietet Grayling Austria ein Forum für aktuelle Themen aus dem Medien- und Kommunikationsalltag. Aufbauend auf kurzen Eingangs-Statements der ReferentInnen folgt eine moderierte Diskussion mit einem ausgewählten Kreis von rund 15-20 Personen.


Grayling Team

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