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Digital Media Camp München – Keine Sorge, die sind einfach etwas anders

23. Februar 2018


Am Wochenende traf man sich in München zum Barcamp des Media Lab Bayern um über alles rund um Digitale Medien zu sprechen. Da durften Eva Stepkes und Maria Kutscherow des Münchner Grayling-Teams natürlich nicht fehlen.

2 Tage, 292 Teilnehmer, 70 Sessions und unendlich viel Kaffee, das sind die Zahlen des diesjährigen Digital Media Camps. Zum 3. Mal kamen Digitalexperten aller Disziplinen zusammen um voneinander und miteinander zu lernen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wo letztes Jahr noch Microsoft Tür und Tor für die jungen Talente öffnete, fand man sich 2018 in den heiligen Hallen der Süddeutschen Zeitung ein.

Dass diese Konferenz etwas anders ist, wurde spätestens klar, als die große Hüpfburg und das Bällebad in der vollverglasten Eingangshalle des Verlagshauses sichtbar wurden. Doch wer jetzt denkt, das ganze Wochenende bestand nur aus Spiel und Spaß, dem sei gesagt, dieses Wochenende war noch viel mehr. Besonders die Sessions, die von den Teilnehmern selbst für alle anderen angeboten wurden, waren in erster Linie spannend und genau so vielfältig wie die Disziplinen der Anwesenden selbst. Hier schulten Rechtsanwälte Digitaljournalisten über die richtige Kennzeichnung von bezahltem Content, diskutierten Hersteller mit Programmierern über die sinnvolle Anwendung von AR in Verlagsprodukten und tauschten sich Influencer mit Redakteuren über die Vor- und Nachteile des neuen Facebook-Newsfeeds aus.

Facebook Newsfeed, Blockchain, Fake News und KI waren eindeutig die beherrschenden Themen des Wochenendes. Ich möchte an dieser Stelle kurz die Ergebnisse  zu diesen Themen zusammenfassen: Der neue Facebook Newsfeed wird zwar weniger Medieninhalte ausspielen, doch mit dem richtigen Content- und Customer Relationship Management werden wir auch diese Entwicklung überstehen. Blockchain wird das Internet, wie wir es kennen, komplett verändern aber wann, das weiß keiner so genau. Fake News sollten für uns ein Anspruch sein noch bessere Inhalte zu gestalten, um falsche Nachrichten zu widerlegen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Und KI kann jetzt Türen öffnen.

Generell stand aber eine Frage über allen anderen im Raum: Wohin entwickelt sich die digitale Medienlandschaft und wie kann man sich darin positionieren?
Eine Frage, die trotz der entspannten Grundstimmung häufig zu hitzigen Diskussionen führte. Es wurde generell viel hinterfragt und kritisch nachgehakt. So hatten es oberflächliche Beiträge oder Werbeveranstaltungen schwer ein wohlwollendes Publikum zu finden. Und leider hatten sich tatsächlich ein paar wenige schwarze Schafe unter die ansonsten kunterbunte Herde gemischt. Doch Farbenblind war an diesem Wochenende wirklich niemand.

Zum ersten Mal endete das Digital Media Camp mit Professional Sessions zu den Themen Organisation, Planung und Umsetzung von Ideen, damit alle Anwesenden die gewonnenen Eindrücke direkt produktiv nutzen können. Unter dem Motto dem Barcamp-Blues keine Chance geben traf man sich in Kleingruppen und erarbeitete mit Experten aus der Praxis Strategien, um seiner neuen Ideen zeitnah umzusetzen. Ein gelungener Abschluss, der es geschafft hat die vielen Eindrücke von Vorträgen und Diskussionen zu sortieren, bündeln und als produktiven Output wiederzugeben.

Spätestens mit dem Abbau des Bällebads war der Zauber dann auch wieder vorbei. Und während sich das SZ-Gebäude vor meinen Augen langsam wieder in sein seriöses Ich zurück verwandelt, ziehe ich mein Fazit aus dem ereignisreichen Wochenende. Wir haben viel gelernt, diskutiert, gelacht, geschmunzelt, neue Freunde gewonnen und überraschend Alte wiedergesehen. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder mit dabei und bis es soweit ist treffe ich mich einfach regelmäßig mit anderen Digital Media Campern zum kreativ-produktiven Austausch, damit der Blues an uns vorbeizieht. Vielleicht ja auf einen Kaffee. Ich habe mir sagen lassen, der schmeckt auch ohne Bällebad in der Nähe.

Nachwort: Jetzt seid Ihr traurig das Digital Media Camp verpasst zu haben? Kein Problem. Mit #DMCMUC könnt ihr auf Twitter das gesamte Wochenende nacherleben. Das Team von Grayling möchte sich an dieser Stelle auch noch einmal beim Media Lab Bayern für die tolle Organisation und Umsetzung bedanken. Wir danken auch David-Pierce Brill Fotografie für die tollen Bilder.


Grayling Team

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